Polemik, heute.

HTPC - Codename: Sunnybeach 2 Hardware

January 10th, 2009 JSchwehn

Hardware

Hardware lebt und sie ist böse

CPU

Die Hardware kocht sich schnell auf die CPU des Systems und die Erweiterbarkeit des Systems ein. Die höchste Flexibilität hat man bei “normalen” Wald-und-Wiesen-PCs. Hier hat man eine breite Auswahl von CPU Typen, Speicherbausteinen und Erweiterungskartensteckplätze. Gerade moderne PC die auf das Spielen ausgelegt sind, sind wahre Kraftpakete. Bei diesen Kisten ist alles auf Performance ausgelegt. Energieverbrauch wird gewisslich vernachlässigt (Papa zahlt ja die Stromrechnung) und Hauptsache die FPS fallen nicht unter 80.

(CC) Thomas Claveirole

(CC) Thomas Claveirole

Auf der gegenüberliegenden Seite, liegt die Welt der Microcontrollern, die Welt der ATMEL, Arduinos und Co.. Diese kleinen Computer sind darauf ausgelegt mit minimalen Ressourcen ein Maximum an Flexibilität an den Tag zu legen. Machen wir uns nichts vor, in jedem Consumer-Medienplayer steckt einer dieser kleinen Wunderwerke und wirkt dort seine Magie. Doch so begeistert ich von den Microcontrollern auch bin, leider fallen diese aus meinem Vorhaben raus. Ich bin einfach nicht in der Lage, diese Teile ohne weiteres zu einem “vollwertigen” System heranzuführen. Also mit RAID-Controller, Monitor Ansteuerung und allem. Aber ich denke zum bau eines “Ambient-Light” werde ich mich der Microcontroller-Welt noch mal näheren.

Zur Zeit macht gerade der Intel ATOM Prozessor massiv auf sich aufmerksam. Diese kleine aber feine x86er CPU steckt im Moment in fast jedem Netbook/NetPC auf dem Markt. Diese CPU ist auch mit einem dual-Core zu haben. Mit 1.6 GhZ Taktung haben sie auch die nötige Rechenpower für meinen Anwendungsfall. Stromsparend sind die auch nocht - nur eine Handvoll Watts benötigen sie und sie wissen auch wie man noch mehr sparen kann, wenn nix zu tun ist. Aber leider kann ich diese CPU Klasse auch nicht verwenden, da die CPUs entweder nur an Hersteller geliefert (das bin ich nunmal nicht) werden oder das Mainboard auf dem die CPU sitzt, ist so minimal bestückt das ich es nicht mit der passenden Anzahl von Festplatten bestücken kann (mindesten 4), ausserdem fehlen Erweiterungssteckplätze auf dem ich eine vernünftige Gigabit Netzwerkkarte unterbringen kann. Ich hoffe sehr das ich mich in meiner Recherche geirrt habe und ich mich total verschaut habe, denn die ATOM CPUs sind energetisch 100% was ich suche. Evtl. kann man sich ja das Mainboard und die CPU in Asien zusammenbauen lassen. Aber das sprengt den “günstig Parameter” den ich mir gesteckt habe.

Bleiben nur noch die “Erwachsenen CPUs”. Diese gibt es bekannter Weise in den Geschmacksrichtungen “AMD” und “Intel”. Hier mache ich es einfach, ich mag AMD weil ich a) gute Erfahrungen mit den CPUs gemacht habe und b) die in der Regel günstiger als vergleichbare Intel CPUs sind. Meine Wahl fällt aus hier definitiv aus meinem Herzen heraus auf AMD.

Festplatten

Nach dem ich eine CPU gefunden habe, wende ich mich jetzt den Speichermedien zu. In die engere Auswahl kommen bei mir 3.5 Zoll SATA Platten bzw. 2.5 Zoll SATA Platten und SSD (Solid State Drives). Die 3.5 Zoll Platten sind im Moment die günstigsten Festplatten die man kaufen kann. Sie sind auch die Plattenart die mit der größten Speichermenge zu haben sind. Zum aktuellen Zeitpunkt existieren Festplatten mit 1.5 TB Speicher. Nachteil bei diesen Platten ist das sie recht viel Strom benötigen.

Aktuelle 2.5 Zoll Notbookfestplatten sind etwas teurer in der Anschaffung und durchschnittlich etwas langsamer was den Datenzugriff anbelangt als die “normalen” 3.5 Zoll Platten. Aber der große Vorteil an den Laptopplatten ist, dass die kaum Strom verbauchen. Ausserdem nehen Sie nicht so viel Platz weg wie 3.5 Platten.

Moderne Solid State Festplatten sind noch um ein vielfaches stromsparender als Festplatten mit Mechanik. Die SSDs arbeiten gänzlich ohne beweglichen Teile und sie benötigen nur Strom wenn Daten von ihnen gelesen oder geschrieben werden. Das ganze macht Sie zum idealen Kandidaten für mein Vorhaben. Das KO-Kriterium bei diesen Platten ist aber der Preis. Diese Speicherart ist noch unverschämt teuer und die maximale Speicherkapazität ist auch viel zu wenig für mein Vorhaben.

Da mir der Stromverbrauch am wichtigsten ist, gefolgt von den Anschaffungskosten fällt meine Wahl auf 2.5 Zoll Notebookplatten. Wenn es mir das Budget das am Ende noch hergibt werde ich eine kleine SSD Platte kaufen um darauf das Betriebsystem zu installieren. Das sollte dann die Bootzeit verkürzen.

Netzwerk

Das finale System soll in der Lage sein, seine Daten über ein Gigabit Netzwerk zu versenden und dabei muss man auf die Netzwerkkarte achten. Alle OnBoard Netzwerkkarten sind in der Regel nicht dafür ausgestattet einen Gigabit Stream eine längere Zeit sauber aufrecht zu halten. Das ist der Grund warum ich mich für eine interne Server-zertifizierte Netzwerkkarte entschieden habe. Diese Karte muss somit über eine schnelle Schnittstelle mit dem Board verbunden sein.

RAM

Das System sollte mit mindesten 2GB Ram bestückt sein - ich werde warscheinlich 4 GB nehmen, die Riegel sind gerade so günstig :)

Mainboard

Die oben genannten Komponenten müssen natürlich auf einem Mainboard platz finden. Dazu kommt das ich mindesten 5 SATA Schnittstellen benötige und das Mainboard muss in ein HTPC Gehäuse passen. Grafikausgang wird eigendlich nicht benötigt, aber wenn schon denn schon sollte es einen HDMI Ausgang besitzen.

Netzteil

Die Stromversogung muss für mich vorallem leise und energieeffizient sein. Wenn ich eine konkrete Hardwareliste habe werde ich versuchen den Stromverbrauch abzuschätzen und dann das kleinste Netzteil wählen das die Leistungsanforderung erfüllt.

Hast Du Hardware Vorschläge oder Argumente gegen meine Auswahl? Dann lass es mich doch bitte wissen. Die Kommentarfelder sind aktiviert und warten nur auf dich :)

Das war es soweit mit meinen Hardwarevorstellungen. Wenn ich eine Einkaufsliste habe, werde ich die hier einstellen. Nächste Woche werde ich mir Gedanken über die Software machen mit der ich das System aufsetzen werden.

Bis dahin, Jens.

Siehe auch : HTPC - Codename: Sunnybeach

Linux Konsolen Tipp

January 8th, 2009 JSchwehn

Hin und wieder muss man in einem Haufen Dateien nach einem Begriff suchen. Wenn man Glück hat steht der Begriff nur einmal in einer Zeile, dann ist man mit cat, grep und wc schnell dabei.

cat vieleDateien* | grep -i “Needle” | wc -l

Aber wenn man das Glück nicht hat, muss man sich schon etwas mehr anstrengen und damit ich das nicht jedes mal wieder machen muss hier mein Lösungsansatz.

cat vieleDateien* |awk -F “needle” ‘{ sum += NF - 1 } END { print sum }’

Fertisch

HTPC - Codename: Sunnybeach

January 5th, 2009 JSchwehn

Was schenkt man einem Menschen der schon alles hat? Mehr Speicherraum!

Its getting full...

It's getting full...

Meine Festplatten sind voll um nicht zu sagen Randvoll und die Prognose sieht auch noch mehr Daten in meiner Zukunft voraus. Ich muss sehen wie ich die Daten von meinem System runter, in ein externes Speichermedium bekomme. Die IT Welt bietet dafür diverse Lösungen für mein Problem. Also werfe ich doch mal einen Blick auf die Lösungen um wieder Herr meines Speichers zu werden. Bevor ich Anfange mir die einzelnen Lösungen zusammen zu schreiben, beleuchte ich meine IT Infrastruktur.

Die ist im Moment sehr übersichtlich. Im Grunde habe ich nur einen MacBook, iPod touch, iPhone und mein uralt PC. Bis auf meinem PC sind alle Geräte über WiFi angebunden. Der PC hängt an einem kleinen 100 Mbits Port am Router . Das WiFi funkt als 802.11n durch die Welt. Ich verwende das MacBook als mein primäres Arbeitsgerät und somit ist es fast ausschliesslich als stationäres Gerät im Einsatz.

Was will ich haben? Ich möchte ein Möglichkeit haben meine Media-Daten auf externen Datenträgern speichern können, von da aus sollen diese auf Wunsch zu einem Ausgabegerät gestreamt werden. Da ich auch im Besitz von HD Videos bin, muss das Übertragungsmedium ausreichend Bandbreite mit bringen. Weiter sollen auf den Datenträgern auch die Backups meiner privaten und geschäftlichen Korrespondenz gesichert werden. Um der ganzen Sache noch eine Krone aufzusetzen soll das gesamte System neben stromsparend auch noch rattenschnell sein. Zusammengefasst soll das System folgendes können:

  • Skalierbarer Speicherplatz
  • Sichere (redundante) Speicherung der Daten
  • Media Server / Streamer
  • Anbindung über Ethernet
  • Stromsparend ( unter 100 W wäre echt gut)
  • Rasante IO Performance
  • Leise
  • Gut Aussehend (Wohnzimmer tauglich)

Wenn man sich das so ansieht, kommt man einfach nicht drum herum sich das Teil selbst zu bauen. Klar ein Drobo kann da auch schon viel aber leider nicht alles. Ich werde mich jetzt zurück ziehen und mir Gedanken zu den einzelnen Hardware und Software Komponenten machen. Nächste Woche werde ich berichten welche Hard- und Software ich gedenke zu verwenden.

Wenn Du einen Tipp hast, ich würde mich freuen, wenn Du einen Kommentar hinterlassen würdest.

Fortsetzung: HTPC - Sunnybeach Hardware

MySQL Tipp: Ordnung schaffen mit GROUP_CONCAT()

December 1st, 2008 JSchwehn

 Matthieu :: giik.net/blogHinundwieder kommt es vor dass mehrere Datensätze gruppieren werden müssen, aber man benötigt für eine einzelne Dimension alle Einträge. Ich versuche das mal an einem Szenario zu verdeutlichen.

Nehmen wir mal an, wir haben eine Warenwirtschaft.
Jeder Vorgang in dieser Warenwirtschaft wird in einer Historie gespeichert. In einer Übersicht soll auf einem Blick klar sein wie der aktuelle Status eines Artikel ist. Häufig kann man den Status nicht einfach mit einem Feld darstellen. Es muss ein Prozess dargestellt werden.

Ich habe da mal was vorbereitet… :) Lies den ganzen Artikel »

Warum ich keinen Fernseher habe.

November 25th, 2008 JSchwehn

Fangen wir vorne an. Es fing damit an, dass ich zu Beginn meines Studiums ausgezogen bin um das Hotel Mama zu verlassen. Die Entscheidung war schnell getroffen, dass ich mir keinen Fernseher zulegen wollte. Erst einmal weil es teuer war sich entweder an das Kabelnetz anschliessen zu lassen Lies den ganzen Artikel »