Seit knapp 20 Wochen ist das iPhone von Apple in meinem Besitz. Ich konnte mich der Versuchung widersetzten es zu “hacken” aka Jailbreak und habe auch nicht allzuviel Unsinn mit dem Gerät gemacht. Aber ich habe es im täglichen Einsatz gehabt und werde es auch weiterhin nutzen.
Ein paar Dinge fallen unangenehm auf. Da zu gehört vor allem, dass das iPhone kein Teamplayer ist. Ich will damit sagen, das es sich als fast unmöglich heraus gestellt hat Daten mit anderen Geräten auszutauschen. Der im iPhone verwendete Bluetooth-Stack ist tatsächlich so massive verkrüppelt, dass nur mono Headsets angeschlossen werden können. Wenn man auf die Idee kommen sollte Daten via Bluetooth zu versenden oder zu empfagen ist man gleich in den Po gekniffen. Es geht einfach nicht.
Ich frage mich echt warum bei Apple so entschieden wurde - kein Stereo via Bluetooth und kein Adressdaten Austausch? Ok das kein Filebrowser, Internet Sharing oder das allgemeine empfangen/versenden von Daten nicht dabei ist, kann ich ja fast verstehen - in der ersten Generation wollte Apple den Fuss in die Tür des Mobile-Marktes bekommen und nahm dafür die eine oder andere Fessel in kauf. Kann ich verstehen, toll finden muss ich das aber nicht.
Es ist ja nicht mal möglich Kontaktdaten via SMS zu empfangen - das versenden habe ich mich noch nicht getraut. Ich muss an mein Herz denken und Aufregung sollte ich vermeiden.
Dann vermisse ich die Möglichkeit mein “high speed mobile internet” auf meinem PC/Laptop zu verwenden. Software die das ermöglicht gab es kurzfristig wurden dann aber schneller von den Appstore-Gnomen eingezogen als ich das Teil hätte runterladen können. Damn you 6h nighly sleep!
Ich möchte hier noch mal erwähnen das ich das iPhone 3G besitze und nicht die erste Version. Bei der ersten Version dürfen diese Fesseln ruhig drin sein - damals ging es ja auch nur um den amerikanischen Markt und auch nur um diesen. Das dürfte auch die Grotten schlechte Text Erkennung sein. Immer noch wird der Vorschlag einfach übernommen, wenn man weiterschreibt und die Tastatur ist echt sehr anstrengend - so ganz ohne haptisches Feedback.
Aber im Grossen und Ganzen bin ich mit dem Teil doch sehr zu frieden und würde es mir wieder kaufen - solange das G1 noch nicht in Deutschland zu haben ist oder ich das Geld zum Spielen mit dem OpenMoko zu viel habe.
Hin und wieder kommt es vor, dass man einen FTP Zugang haben möchte bei dem es möglich seinen soll, dass mehrere Leute Daten hochladen dürfen aber die Daten von anderen Leute nicht sehen sollen.
Die sauberste Lösung wäre es, wenn man jedem Benutzer einen eigenen Zugang erstellen würde. Somit wäre das Problem schon besiegt. Doch leider würde der Verwaltungsaufwand drastisch steigen und dem potentiellen Benutzer würde das Leben unnötig erschwert werden.
Die zweite Alternative wäre ein Web-basierendes Verfahren, bei dem der Benutzer die Daten über ein übliches Formular versendet. Gerade wenn es um größere Dateien geht, verzichte man dabei auf gewisse Bequemlichkeiten, die man bei einem FTP Server genießt. Zum Beispiel das fortgesetzte hochladen der Daten nach einem Abbruch.
Aber mittels dem Linux Rechtesystem kann man so eine “Dropbox” recht einfach realisieren. Dazu werden zwei Benutzer benötigt. Nennen wir sie mal ftpadmin und ftpuser. Der Benutzer ftpadmin soll in der Lage sein, hoch geladene Dateien zu sehe und zu bearbeiten. Der Benutzer ftpbenutzer soll nur Daten hochladen können, aber keine anderen Daten sehen oder löschen können.
Dazu legen wir im Heimat-Verzeichnis des ftpadmin Benutzers ein Unterverzeichnis mit dem Namen “dropbox” an. Wichtig ist es jetzt, das dieses Verzeichnis dem Benutzer ftpadmin zugeordnet wird (chown ftpadmin dropbox) . Dieses Verzeichnis wird das Heimat-Verzeichnis des ftpuser Benutzers und erhält folgende Rechte: drwx-wx-wx (oktal:0733). Wie man erkennen kann, darf der Besitzer des Verzeichnises (ftpadmin) alles lesen (r), schreiben (w) und ausführen (x). Bei Verzeichnissen hat das x-Flag eine etwas andere Bedeutung. Es bedeutet, dass man das Verzeichnis betreten darf.
Die Gruppe und alle anderen dürfen somit das Verzeichnis betreten und beschreiben, aber dürfen nicht sehen was sich darin befindet.
Also so ziemlich genau, dass was wir haben wollten. Nur wie sorgen wir dafür, dass die Dateien nicht gelöscht werden. Das ist genau der Haken an der gesamten Sache. Mir ist kein Verfahren bekannt mit dem ich das löschen der der Dateien verhindern kann. Evtl. bieten ACL Richtlinien der diversen Filesystem da noch die eine oder andere Möglichkeit.
Stimmt der MTU (Maximum Transmission Unit) Wert nicht, kann man ein sehr interessantes Verhalten beobachten. Surft man z.B. durch das Internet, so werden einige Seiten nicht oder nur teilweise angezeigt. Beispielsweise wird http://www.google.com angezeigt aber http://www.bahn.de nicht. Das Problem zeigt sich recht häufig beim Einsatz von VPN Techniken. Teilweise sieht man die als “normaler Mensch” nicht, das ggf. der Provider intern einen VPN Tunnel einsetzt.
Will man jetzt einen optimalen Wert erreichen geht man am besten wie folgt vor. Lies den ganzen Artikel »
Ich nutze diese Blog in erster Line um Dinge festzuhalten die mich in irgend einer Art und Weise beschäftigen. Sei es Filme die ich gesehen habe, Programme die ich gefunden habe oder Dinge die mich einfach nur aufregen.